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Was ist das?

Das OpenMoko, auch bekannt als Freerunner, ist ein kleiner mobiler Computer. Mit einem 480×640 Touchscreen Display und zwei Knöpfen ist es ein sogenanntes „Touch-Gerät“.

Zusätzlich ist es mit Mikrofon, Lautsprecher, GSM/GPRS, GPS, WLAN, Bluetooth und USB ausgerüstet. Der USB-Port kann als Gerät und als Host aktiviert werden. Das heisst, man kann anderer Geräte wie eine externe Tastatur oder ein Memorystick anschliessen oder das OpenMoko als USB-Gerät ansteuern.

Mit dem 250 MB grossen internen Speicher ist man gut bedient. Neben bzw. unter dem SIM-Slot, hat es zusätzlich noch einen MicroSD-Slot. Auf diesem kann man dann wiederum verschiedene Betriebssysteme installieren.

Als Handy kann das OpenMoko auch verwendet werden, SIM-Karte erforderlich ;-). Die mitgelieferte Software basiert auf Linux und befindet sich in ständiger Entwicklung. Einer Installation eines Debian Systems auf dem netzwerkfähigen Gerät steht nichts im Wege, es wird aber zusätzlicher Platz benötigt.

System über USB mit dem Internet verbinden (USB Networking):

Da ich es leid war jedesmal alle Befehle neu einzugeben habe ich folgendes Skript geschrieben, welches als root ausgeführt werden muss:

#!/bin/bash
#
# Author: Le Tux!
# Letzte Änderung: 11.November 2008
# OpenMoko Firmware: 2008.9
#
dns_server = '....'

echo 'table flush'
iptables -F
iptables -X
iptables -Z

echo 'if up'
ifconfig usb0 192.168.0.200 netmask 255.255.255.0
route add 192.168.0.202 usb0
iptables -I INPUT 1 -s 192.168.0.202 -j ACCEPT
iptables -I OUTPUT 1 -s 192.168.0.200 -j ACCEPT
iptables -A POSTROUTING -t nat -j MASQUERADE -s 192.168.0.0/24
echo 1 > /proc/sys/net/ipv4/ip_forward

echo 'ssh: dns fix'
ssh root@192.168.0.202 'echo "nameserver ${dns_server}" > /etc/resolv.conf'

Firmware 2008.12

opkg

Die Paketverrwaltung von OpenMoko ist opkg……

Nachabsturz wiederbeleben:

# killall packagekitd

Weitere Infos:

nano

Wer den Textedition 'nano' bevorzugt, kann diesen über das Repo installieren.

# opkg install nano

Locations

Der Nachteil der GPS-Software ist, dass die Karten nur temporär gespeichert. Darum muss der Pfad in der Datei '~/.om-locations/config/om-locations.cfg' von 'tile_path = /tmp/diversity-maps' auf einen Ordner auf der SD-Karte geändert werden: 'tile_path = /media/card'

Manuell Karten vorausladen

Es gibt zwei Möglichkeiten sich Karten für Offline zu besorgen.

  1. Die ganze Strecke überfahren.
  2. Die Karten vorausladen.

Das Vorausladen funktioniert so:

  1. Auf der Seite http://people.openmoko.org/olv/om-maps/desc-gen.html den Bereich suchen und mit [ Shift ] Rämchen ziehen markieren.
  2. Den generierten String überarbeiten.
    • Skript: '20081214,osm,5,16,8.428356,47.10211,0.313111,0.210845'
      • Ab ',osm,' kopieren, da sonst evt. alte Daten heruntergeaden werden.
    • Ergebnis: 'om-locations-map-pack -d `date “+%Y%m%d“`,osm,5,16,8.4929,47.342042,0.071413,0.043952 /media/card'

Das Beispiel lädt alle Daten von der Stadt Zürich herunter.

Will man alle Karten der Schweiz:

# om-locations-map-pack -d `date "+%Y%m%d"`,osm,2,16,6.923229,46.692981,4.614259,1.720007 /media/card

Links

Debian installieren

Für mich gab es zwei Gründe auf Debian umzusteigen:

  1. Ich kenn mich damit aus und bin etwas faul mich in das OM-Linux einzuarbeiten, welches sich gerade stark im Wechsel befindet.
  2. Auf der riesigen 2GB microSD-Karte war soooo viel Platz ;-)

Zur Installation

Es gibt eine super Wiki Seite auf dem DebianWiki: http://wiki.debian.org/DebianOnFreeRunner Diese sollte man sicher lesen.

Für mich hat folgendes sehr gut funktioniert:

Links