VNC ist eine unverschlüsselte Bild- und Tastaturübertragungssoftware. Viele Administratoren bevorzugen VNC für den Support, weil man in die laufende Sitzung des Users eingreifen und seine Probleme lösen kann. Für eine Fernwartung ist das Protokoll jedoch nicht zu empfehlen, da es unverschlüsselt ist und wesentlich mehr Bandbreite als FreeNX verbraucht.
TightVNC ist ein verbreiteter Client für Windows. Man gibt einfach die IP des Servers ein und verbindet sich.
Der TSClient ist auf den meisten Distributionen installiert, wenn nicht kann er leicht nachinstalliert werden. Für VNC verwendet er das Paket 'xvnc4viewer'.
Werdem dem Programm keine Parameter übergeben, startet es ein Fenster und fragt nach der IP des Server und falls nötig nach dem Passwort.
In Gnome ist ein VNC-Server eingebaut. Unter 'System' 'Einstellungen' 'Entfernter Desktop' kann er mit den Häckchen 'anzeigen' und 'steuern' aktiviert werden. Es ist zum schwer zu empfehlen, dass GNOME mindestens nachfragen soll. Ein Passwort sollte auch gesetzt werden.
Auch KDE hat einen VNC-Server eingebaut: 'krfb'
…. kommt noch ….
Das Paket von TightVNC hat auch einen Server. Wenn er automatisch gestartet wird kann man von jedem System die Kontrolle über die laufende Sitzung übernehmen. Er zeigt sich mit einem Icon in der Taskliste an.
SSH erlaubt es jedes TCP basierende Protokoll zu tunneln. VNC ist so ein Protokoll.
ssh -L 5900:192.168.1.254:5900 Remotehost